Neue MRT-Technik am AKH Celle erweitert diagnostische Möglichkeiten
Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Celle hat einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau seiner radiologischen Versorgung vollzogen.
Die kürzlich installierten Magnetresonanztomographen (MRT) sind nach ihrer Einbringung im Frühjahr nun erfolgreich in Betrieb gegangen und erweitern die diagnostischen Möglichkeiten des Hauses. Bei den neuen Systemen handelt es sich um ein 1,5-Tesla- sowie ein 3-Tesla-MRT. Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen detaillierte Schnittbilder des Körpers erzeugt – ganz ohne Röntgenstrahlung. Sie wird unter anderem zur Untersuchung von Gehirn und Nerven, Gelenken, inneren Organen sowie in der Tumordiagnostik eingesetzt.
Die Einheit „Tesla“ beschreibt die Stärke des Magnetfeldes: Je höher der Wert, desto höher ist in der Regel die Detailgenauigkeit der Bilder. Während 1,5-Tesla-Geräte den etablierten Standard darstellen, ermöglicht ein 3-Tesla-MRT insbesondere bei speziellen Fragestellungen Darstellungen mit höherer Auflösung.
Beide Systeme nutzen künstliche Intelligenz (KI) bei der Bildrekonstruktion. Dies kann zu einer Beschleunigung der MRT-Untersuchungen beitragen, wodurch sich die Untersuchungszeit verkürzen kann und beispielsweise auch unruhige Patientinnen und Patienten besser untersucht werden können. Zudem ergeben sich für spezielle Anwendungen – etwa in der Prostata-, neuro- sowie muskuloskelettalen Bildgebung – zusätzliche diagnostische Möglichkeiten bei 3-Tesla.
Untergebracht sind die Geräte in einem neu errichteten Modulbau der Radiologie. Auf rund 500 Quadratmetern bietet dieser einen modernen und freundlichen Untersuchungsbereich für Patientinnen und Patienten sowie gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden.
Mit der Inbetriebnahme der beiden MRT-Systeme setzt das AKH Celle ein weiteres Zeichen für eine moderne und zukunftsorientierte medizinische Versorgung in der Region.


