Bundeswehr zu Gast im AKH Celle
Wie gut ist unser Gesundheitssystem auf außergewöhnliche Lagen vorbereitet? Diese und viele weitere Fragen zur Resilienz in der Gesundheitsversorgung standen im Mittelpunkt des Besuchs von zentralen Akteuren aus Medizin, Politik und Bundeswehr am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Celle. Eine resiliente Gesundheitsversorgung im Krisenfall schaffen wir nur gemeinsam.
Der Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, sprach im Celler Krankenhaus mit Landrat Axel Flader, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates des AKH Celle, Vorstand Dr. Martin Windmann sowie dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Henning Otte, über Vorbereitungen auf den Krisenfall. Fragestellungen waren dabei etwa: Wie lassen sich Kapazitäten im Ernstfall schnell hochfahren? Welche Strukturen müssen vorgehalten werden? Und wie können Ressourcen effizient gebündelt werden? Der Austausch machte deutlich, welche Anforderungen in möglichen Krisenlagen an eine widerstandsfähige Gesundheitsversorgung gestellt werden.
Dr. Martin Windmann betonte die Bedeutung robuster Klinikstrukturen: Ziel sei es, die medizinische Versorgung auch unter außergewöhnlichen Bedingungen jederzeit sicherzustellen. Landrat Axel Flader unterstrich die Rolle des AKH Celle als zentralen Baustein der regionalen Daseinsvorsorge – gerade im Krisenfall.
Henning Otte nutzte den Besuch, um sich ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit und den Herausforderungen vor Ort zu machen. Aus Sicht des Wehrbeauftragten ist eine enge Verzahnung ziviler und militärischer Strukturen entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Versorgung. Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann verwies auf die Bedeutung des Austauschs zwischen Bundeswehr und zivilen Einrichtungen, um tragfähige Lösungen für komplexe Krisenszenarien zu entwickeln.





