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Elektrokardioversion

Liegen anhaltende Herzrhythmusstörungen wie z.B. Vorhofflimmern vor, kann ein Elektroschock (Elektrokardioversion) in den allermeisten Fällen den normalen Herzrhythmus wieder herstellen. Vorab muss eine mindestens drei Wochen andauernde „Blutverdünnung“ (Marcumar oder neuere Gerinnungshemmer) vorliegen, damit eine eventuelle Verschleppung von Blutgerinnseln vermieden wird.

Alternativ kann eine Herzultraschall-Untersuchung über die Speiseröhre (TEE) erfolgen, um Gerinnsel im linken Vorhofohr auszuschließen. Die Elektrokardioversion erfolgt auf der Intensivstation in kurzer Narkose. Dabei wird über zwei Hautelektroden in unmittelbarer Herznähe ein Stromimpuls abgegeben, so dass sich die Herzimpulse neu sortieren können und das Herz wieder im regelmäßigen  Rhythmus schlägt.