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Zentrale Sterilgut Versorgungsabteilung (ZSVA)

Ausstattung der Zentralen Sterilgut Versorgungsabteilung (ZSVA)

  • 9 Reinigungs- und Desinfektionsautomaten (RDG)
  • 2 Transportwagenwaschanlagen (CWA)
  • 1 Formaldehydsterilisator
  • 3 Dampfsterilisatoren (1x 9STE & 2x18STE)
  • 16 Packtische
  • 2 Siegelplätze
  • 1 Geräteprüfplatz
  • 3 Freigabeplätze RDG
  • 1 Freigabeplatz Sterilgut
  • EDV System mit 27 PC´s
  • 1 Schieberegalanlage (Kapazität ca. 300STE)
  • Eigene Wasseraufbereitung (Umkehr-Osmoseanlage 3000 Liter VE Wasser und 4000 Liter Weichwasser)
  • Konzentratförderanlage mit Dispensersystem (Fassware entfällt) für moderne Prozesschemikalien).

Ablauf der Medizinprodukte-Aufbereitung

Nach dem Eintreffen der Transportwagen werden die kontaminierten Medizinprodukte (MP) in der unreinen Seite als erstes gescannt, damit die Erfassung des Eingangs der Sets in der ZSVA gewährleistet ist.

Nach dem Sichten der Prioritäten werden die Sets für die Aufbereitung vorbereitet und es wird kontrolliert, ob der Kunde alle Instrumente geöffnet bzw. zerlegt, keine Einmalprodukte sowie keinen Abfall in die Sets entsorgt hat.

Dann wird der jeweilige Aufbereitungsprozess gestartet. Hier gibt es 2 Möglichkeiten; die manuelle und die maschinelle Aufbereitung, wobei die manuelle Aufbereitung die absolute Ausnahme sein sollte, da diese Form der Aufbereitung nicht validierbar bzw. reproduzierbar ist. Für die maschinelle Aufbereitung der wiederverwendbaren Medizinprodukte werden die Sets von den Containern getrennt, diese werden in der Containerwaschanlage (CWA) gereinigt und Therm. Desinfiziert. 

Die Siebe mit den Medizinprodukten werden auf Beschickungswagen für die Reinigungs- und Desinfektionsautomaten (RDG) gepackt und per EDV System einem RDG zugeordnet.

Nach den Laufzeiten der Reinigungs- und Desinfektionsautomaten (zwischen 1 h 10 Min. und 1 h 55 Min.) werden nach dem Prozess (Reinigung/Desinfektion/Trocknung) die Instrumente an den Freigabetischen auf letzte Verunreinigungen visuell geprüft. Nach Prüfung der MP werden die Instrumente mit den Sterilgutcontainern wieder zusammengeführt und nach Häusern und Fachrichtungen getrennt in Regalen zwischengelagert. Im EDV System ist jetzt ersichtlich, welche Siebe mit welcher Priorität im Packbereich zur weiteren Bearbeitung bereitstehen.

Jetzt werden durch die einzelnen Mitarbeiter die Sets aus den Regalen entnommen und weiter bearbeitet.

Hier werden am Packplatz die Sets auf Funktionsfähigkeit, Sauberkeit, Einsatzfähigkeit und Vollzähligkeit überprüft und ggf. werden Instrumente ausgetauscht bzw. der Reparaturprozess eingeleitet.

Nachdem alle Sets in Ordnung sind, werden diese anhand einer elektronischen Packliste sortiert und es wird dokumentiert, dass alle Medizinprodukte vorhanden sind. Ist dieses geschehen, werden die Sterilgutcontainer verschlossen und verplombt. Jetzt wird ein Produktionsetikett mit einem Barcode erstellt, ausgedruckt und von außen sichtbar am Container angebracht. Anhand der Produktionsnummer sind wir in der Lage, alle Prozessdaten nachzuvollziehen. Die so fertig gestellten Sets werden jetzt auf weiteren Beschickungswagen der Sterilisatoren gesammelt. Wenn diese gefüllt sind, werden die Sets anhand des Barcodes einem Sterilisator zugeordnet. Bevor der Sterilisator eingefahren/gestartet wird, wird nochmals überprüft, ob alle Beschriftungen und Plomben an den Artikeln vorhanden sind.

Nach dem der Sterilisationsprozess erfolgt ist, (hier haben wir 2 Möglichkeiten:

  • Dampf - Dauer ca. 60 - 70 Minuten
  • Formaldehyd - Dauer ca. 6 Stunden)

beginnt im Freigabebereich die Abkühlphase von ca. 30 Minuten, wobei das Sterilgut wieder Raumtemperatur annehmen soll.

Hier ist zu erwähnen, dass es erhebliche Schäden geben kann z. B. Festlaufen der Motoren sowie Spannungsrisse an Instrumentarien.

Nach der Auskühlphase werden die Sets auf Beschädigungen, Verplombung, Trocknungserfolg sowie der beigefügte Indikator auf Erfolg des Sterilisationsprozesses geprüft. Jetzt werden noch die Daten des Sterilisatoren überprüft. Erst, wenn alle Parameter ordnungsgemäß erreicht wurden, werden die Sets zur Nutzung freigegeben.

Nach der Freigabe erfolgt entweder die Einlagerung des Sterilgutes bis die Anforderung vom Nutzer kommt oder aber die direkte Auslieferung an den Nutzer.

Hierzu werden im Kommissionierbereich die einzelnen Sets in Transportwagen gestellt und mittels Barcodescanner erfasst.

Jetzt wird ein Lieferschein erzeugt und der Mitarbeiter prüft nochmals die Verplombung, die Verpackung auf Beschädigung und ob auch alle Artikel des Lieferscheins auch in dem Transportwagen stehen. Jetzt wird der Transportwagen mit einer grünen/roten Karte sowie dem Lieferschein und dem Adressaten versehen und verplombt.

Dieser Transportwagen kommt jetzt in den Abholbereich und wird zu bestimmten Zeiten von einem externen Transporteur abgeholt und im Haus durch den internen Transportdienst ausgeliefert.

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Zentrale Sterilgut Versorgungsabteilung

Bernd Timpel Tel.: 05141 72-7464 Fax: 05141 72-2649
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