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PJ-Preis 2014

Seit vier Jahren (erstmals 2011) überreicht das AKH Celle jedes Jahr an Medizin-Studenten im praktischen Jahr (PJ-Studenten) den PJ-Preis mit einem Geldwert von 300 – 500 EUR für besondere Leistungen.
Diesmal wurde der Preis an die beiden Studenten Dominic Grande und Eva Broistedt für zwei Projektarbeiten im Rahmen der Chefarztkonferenz im AKH Celle samt Urkunde übergeben. Die betreuenden Chefärzte und Lehrbeauftragten Prof. Dr. Wolfgang Heide, Chefarzt der Neurologie, Prof. Dr. Stephan Hollerbach, Chefarzt der Gastroenterologie und Prof. Dr. Rickels, Chefarzt der Neurotraumatologie gratulierten den erfolgreichen Studenten herzlich und dankten Ihnen für ihr Engagement während ihrer Zeit im AKH Celle.   

Dominic Grande erhielt den Preis für ein Poster über den Fall einer jungen Schlaganfallpatientin (24 Jahre), die einen angeborenen Herzfehler hat. Er stellte dar, wir er zusammen mit dem behandelnden Arzt differentialdiagnostisch vorging, andere Erkrankungen ausschloss und schließlich zu einer gesicherten Diagnose kam. 
Eva Broistedt setzte sich mit einem Fall eines seltenen feto-fetalem Transfusionssyndrom bei einer Zwillingsschwangerschaft auseinander. Sie erläuterte kenntnisreich, wie man hier zu einer raschen Diagnose kam und weiter vorgegangen ist, um die Risikoschwangerschaft bestmöglich zu betreuen.  

Der bald zweifache Vater Dominic Grande hat bereits seine Doktorarbeit bei Prof. Dr. Wolfgang Heide über innovative Verfahren bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten geschrieben, seinen Schwerpunkt in der Ausbildung aber auf die Innere Medizin gelegt. Als größte Herausforderung während der PJ-Zeit nannte Grande auf Nachfragen: „Eigenverantwortung lernen.“ Er sei aber während seiner Zeit am AKH Celle hervorragend durch die Ärzte und das Pflegepersonal angeleitet und begleitet worden. Das AKH Celle habe seiner Meinung nach ein „optimales Umfeld“ für angehende Ärzte. Es sei als Maximalversorger groß genug, um viele verschiedene und weitreichende Einblicke zu bieten aber noch klein genug um Anonymität zu verhindern und kurze Dienstwege zu gewährleisten. Der PJ-Preis spiegele seine Begeisterung für den Arztberuf wider: „Menschen helfen und  wissenschaftliches Arbeiten machen mir Spaß, und helfen dem Patienten in dieser Kombination gut weiter“, so Grande. 

Die Hermannsburgerin Eva Broistedt kam letztes Jahr im August als PJ-Studentin ans AKH Celle und hat dort durch ihre Einblicke in die Gynäkologische Klinik ihren Wunsch gefestigt, einmal in der Gynäkologie und Geburtshilfe tätig zu werden. Ab Herbst 2014 liegt der Zeit der Ausbildung an der MHH hinter ihr und sie wird dann die Facharztausbildung in einer gynäkologischen Klinik anstreben.