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Krankenhauskooperation in der südlichen Lüneburger Heide

Die Krankenhauskooperation in der südlichen Lüneburger Heide verfolgt das Ziel, die standortnahe medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Dabei bringt jedes der beteiligten Krankenhäuser ein breites Leistungs- und Wissensspektrum in die Kooperation mit ein. Medizinische Kompetenzen sollen gebündelt und den Patienten für eine bestmögliche Versorgung zur Verfügung gestellt werden.
Im Sommer 2014 wurden erste Gespräche zwischen den Geschäftsführungen der beteiligten Krankenhäuser aufgenommen. Schnell bestand Einigkeit, dass die einzelnen Krankenhäuser durch die Kooperation nur gewinnen können und damit die Versorgungsangebote für die Region südliche Lüneburger Heide verbessert wird. Jedes Krankenhaus bringt seine Stärken mit ein und unterstützt die anderen Krankenhäuser, wo es sinnvoll ist.
Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Celle und das Heidekreis-Klinikum (HKK) in Soltau und Walsrode decken nicht nur die Grund- und Regelversorgung im Kreis Celle und dem Heidekreis ab. In der Funktion als Maximalversorger kann das AKH Celle über den Verbund zusätzlich seine hochwertigen Leistungsangebote einbringen. Dem HKK wird in dieser Zusammenarbeit auch die Spezialisierung in den bestehenden Versorgungsschwerpunkten an den beiden Krankenhausstandorten erleichtert. Das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen bringt darüber hinaus die besondere fachliche Expertise auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßerkrankungen in die Kooperation ein.
Die Kooperation in der südlichen Lüneburger Heide wurde nach mehreren Planungsgesprächen im Dezember 2014 zwischen den Kliniken offiziell geschlossen. Die einzelnen Klinikträger bleiben jedoch auch im Rahmen der Kooperation selbstständig. Es handelt sich in erster Linie um eine medizinische Kooperation.
Seit dem Herbst 2014 wird die klinische Zusammenarbeit kontinuierlich ausgebaut, so holen die Krankenhäuser untereinander fachlichen Rat z. B. bei Tumorkonferenzen von den ärztlichen Kollegen ein und erbringen untereinander Konsildienste wie z. B. in der Gefäßmedizin. Durch den Zusammenschluss werden medizinische Kompetenzen vereint und ergänzt. Die Expertenteams arbeiten dabei interdisziplinär und standortübergreifend. Den Patienten in der Region steht so ein breites Leistungsspektrum und umfassendes Know-how sowie eine kompetente wohnortnahe Versorgung zur Verfügung. Neben der Stärkung des medizinischen Leistungsangebotes sehen die Geschäftsführer ebenfalls Möglichkeiten, die Krankenhäuser im Gesundheitsmarkt besser zu positionieren sowie die regionale Wertschöpfung zu verbessern: Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Nachfrage nach stationären Gesundheitsdienstleistungen in der Region zu halten und die Gesundheitswirtschaft zu stärken und zu entwickeln. So werden z. B. die Zusammenarbeit in der gemeinsamen Personalgewinnung und der medizinischen Ausbildung als Chance gesehen, hoch qualifiziertes Personal selbst auszubilden und in die Region ziehen zu können. Die Kooperation soll in den folgenden Monaten und Jahren noch weiter wachsen, sodass die Bevölkerung der südlichen Lüneburger Heide auch in der Zukunft auf eine gesicherte wohnortnahe Gesundheitsversorgung setzen kann.