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Kinderlachen ist der schönste Dank

Celle, 11. Juli 2014. Hüpfburg, Kinderschminken und Clowns, die lustige Figuren aus Luftballons zaubern – beim „Frühchenfest" der Kinderintensivstation des Allgemeinen Krankenhauses Celle (AKH Celle) hatten die ehemaligen Sorgenkinder am 6. Juli 2014 ihren Spaß. Insgesamt 150 Gäste folgten bei strahlendem Sonnenschein der Einladung der Kinder- und Jugendklinik nach Wienhausen. 

Bereits seit 1995 feiert das AKH Celle  jedes Jahr dieses besondere Sommerfest. Dann treffen sich ehemalige  Frühgeborene und ihre Eltern mit den betreuenden Ärzten, Schwestern, Pflegekräften und Physiotherapeuten der Frühgeborenenstation des AKH. Die ehemaligen Frühgeborenen der neonatologischen- und pädiatrischen Intensivstation K2 des AKH Celle haben alle eins gemeinsam: sie wurden mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm geboren – und benötigten eine intensivmedizinische Versorgung für einen guten Start ins Leben. 
 
Im Rahmen des Festes haben die Eltern der ehemaligen "Frühchen" gemeinsam mit den Kinderkrankenschwestern und Ärzten die harte und emotionale erste Zeit im Krankenhaus Revue passieren lassen und sich mit ihnen über die Entwicklung, bis hin zum Schulalter, ihrer Kinder ausgetauscht. Für die Pflegekräfte und Ärzte ist es immer etwas Besonderes zu sehen, wie sich ihre ehemaligen Schützlinge entwickelt haben und wie es ihnen heute geht. Doch auch der Austausch der betroffenen Eltern untereinander ist sehr wichtig, zu sehen, dass sie ihre Sorgen und Freuden mit vielen anderen Betroffenen teilen. Viele Freundschaften haben sich aus dem gemeinsam Erlebten entwickelt. 
 
 Dr. Gunnar Grüning, leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Spezialist für Neonatologie, liegt das Sommerfest sehr am Herzen: „Wir freuen uns darüber, dass sich so viele Eltern mit ihren Kinder jedes Jahr wieder zu uns gesellen, um einen positiven Abschluss der häufig langen, harten und emotionalen Zeit im Krankenhaus mit uns zu feiern. Dies ist für uns auch ein Zeichen der Dankbarkeit und Zufriedenheit der Familien. Kinderlachen ist der Lohn für unsere Arbeit.“
 
 Bei jährlich etwa 1.400 Geburten im AKH Celle kommen circa 300 Kinder zu früh zur Welt und benötigen die Hilfe, Pflege und Unterstützung der Intensivstation K2 beim Start ins Leben. Darunter sind 30 bis 40 extreme Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm. Für manche zu früh geborene Kinder reicht eine kurze Stippvisite auf der Station K2, aber manche bleiben auch über mehrere Monate. Diese Zeit ist geprägt von Höhen und Tiefen, Ängsten, Momenten der Freude und Hoffnung. Daher ist es besonders schön, dass so viele Eltern mit ihren Kindern jedes Jahr der Einladung folgen, um einen positiven Abschluss der häufig langen, harten und emotionalen Zeit im Krankenhaus mit den Kinderkrankenschwestern und Ärzten zu feiern.