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Interessante Patienten-Fallstudien am AKH Celle mit PJ-Preis geehrt

Chefarzt Dr. Peter Hannemann, Chefarzt Prof. Ulf Culemann, PJ-Studentin Meike Ahrens, Chefarzt Prof. Stephan Hollerbach, PJ-Studentin Mara Warnhoff, Chefarzt Prof. Eckhard Rickels, Chefarzt Prof. Wolfgang Heide und PJ- Student Bastian Hill.
Chefarzt Dr. Peter Hannemann, Chefarzt Prof. Ulf Culemann, PJ-Studentin Meike Ahrens, Chefarzt Prof. Stephan Hollerbach, PJ-Studentin Mara Warnhoff, Chefarzt Prof. Eckhard Rickels, Chefarzt Prof. Wolfgang Heide und PJ- Student Bastian Hill.

In diesem Jahr wurde der Preis an die drei Studenten Meike Ahrens und Bastian Hill (Preisgeld jeweils 300,- €) sowie Mara Warnhoff (Preisgeld 100 €) samt Urkunde und Blumenstrauß übergeben. Die betreuenden Chefärzte und Lehrbeauftragten Prof. Wolfgang Heide (Chefarzt der Neurologie), Prof. Stephan Hollerbach (Chefarzt der Gastroenterologie) und Prof. Eckhard Rickels (Chefarzt der Neurotraumatologie) gratulierten den erfolgreichen Studenten herzlich und dankten für ihr Engagement während ihrer Zeit im AKH Celle.

Meike Ahrens erhielt den Preis für die Darstellung eines Patienten mit einer seltenen gutartigen, aber sehr belastenden Aussackung der Speiseröhrenwand. Die Studentin zeigte auf, wie durch enge fachübergreifende Zusammenarbeit und neueste OP-Methoden Komplikationen sofort erkannt, leitliniengerecht behandelt und die Behandlung insgesamt zu einem positiven Verlauf gebracht wurden. Herr Bastian Hill setzte sich mit dem Fall einer Patientin nach einem Autounfall auseinander. Er erläuterte kenntnisreich, wie auf Grund von standardisierten Abläufen in der Notaufnahme des AKH der - nicht sofort erkennbare - lebensbedrohliche Zustand der Patientin schnellstens diagnostiziert und operiert werden konnte. Die Studentin Mara Warnhoff hatte den Fall eines Patienten mit zahlreichen Beschwerden, die zunächst an eine Herzerkrankung denken ließen, weiter aufgearbeitet. Sie präsentierte, wie durch gezielte Diagnostik rasch eine Herzerkrankung ausgeschlossen und stattdessen eine gutartige Lungenerkrankung festgestellt wurde.

„Das AKH Celle hat eine sehr gute Größe für uns Studenten“, so die Meinung der PJ-lerin Meike Ahrens. „Ärzte und Pflegekräfte freuen sich, den Studenten etwas beizubringen, weil das Haus nicht völlig überlaufen ist. Das Haus ist als Maximal-versorger aber groß genug, um viele spannende Dinge und Fachbereiche zu sehen, wie zum Beispiel die Onkologischen Zentren oder das Polytrauma-Zentrum. „Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt und würde mich jederzeit wieder für das PJ in Celle entscheiden!“ meint die begeisterte Medizinstudentin.

Über den PJ-Preis sagt der Medizinstudent Bastian Hill: „Das Projekt bietet die Möglichkeit, mal einen Patientenfall komplett aufzuarbeiten. So ist es möglich den Verlauf vom Eintreffen in der Notaufnahme bis zum Verlassen des Krankenhauses zu begleiten.“

Die Ausschreibung für den nächsten PJ-Preis beginnt voraussichtlich im April 2017.