AKH Home Page

Schrift

  • a
  • A
  • A+
zurück zur Übersicht

„Bola“ ist portugiesisch und heißt „Ball“!

Für das Foto mal nicht beim Fußball: Domingos mit Schülerin Lisa Reichelt, Prof. Dr. Martin Kirschstein, Prof. Dr. Ulf Culemann, Teamleitung Grit Hofmeister und den Erzieherinnen Birgit McClennan und Gudrun Fernau-Kempe (von links).
Für das Foto mal nicht beim Fußball: Domingos mit Schülerin Lisa Reichelt, Prof. Dr. Martin Kirschstein, Prof. Dr. Ulf Culemann, Teamleitung Grit Hofmeister und den Erzieherinnen Birgit McClennan und Gudrun Fernau-Kempe (von links).

Der vierjährige Domingos aus Angola kam am 07.11.2014 nach Celle ins Krankenhaus. Der Grund: Er erkrankte an einer Knochenentzündung, die in seinem Heimatland nicht behandelt werden konnte. Er wurde wie die anderen bisher 13 Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten im Allgemeinen Krankenhaus (AKH Celle) kostenlos stationär versorgt, damit er endlich wieder schmerzfrei Fußball spielen und fröhlich sein kann. Organisiert hat dies die Initiative FRIEDENSDORF INTERNATIONAL. Behandelt wurde er in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin von Kinderärzten und Unfallchirurgen. Die Erzieherinnen des Spielzimmers im AKH kümmerten sich um den kleinen Patienten, lenkten ihn von Krankheit und Schmerzen ab und unterstützen so die Arbeit der Kinderkrankenschwestern der Station K3. Am Mittwoch, 17.12.2014 kehrte der kleine Domingos zunächst ins FRIEDENSORF INTERNATIONAL zurück. Dort kann er sicher wieder sehr gut mit den anderen Jungs kicken, denn Fußball ist seine Leidenschaft. Die Erzieherinnen lernten so auch gleich ein portugiesisches Wort von ihm: "Bola" - der Ball! Christian Faßmann-Heins, Pflegedirektor des AKH Celle, weiß um die Verantwortung des Krankenhauses, sich weiterhin sozial zu engagieren: "Für uns als Bürger im Land mit einem Gesundheitssystem von hohem medizinischem Standard ist es sicher normal mit schweren Verletzungen oder Krankheiten in ein Krankenhaus zu gehen. Doch die Kinder aus den Kriegs- und Krisengebieten haben in ihren Heimatländern ja keine Chance. Daher werden wir uns auch weiterhin für diese Kinder einsetzen und sie hier in Celle kostenlos behandeln", so Faßmann-Heins.