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AKH Celle bildet Schwerpunktzentrum zur Behandlung von Krebs der Verdauungsorgane

PD Dr. Jens Hartmann, Dr. Ullrich Freund, Janina Buchowski, Prof. Dr. Stephan Hollerbach, Dr. Stefan Hoffner, Dominik Stehle (von links).
PD Dr. Jens Hartmann, Dr. Ullrich Freund, Janina Buchowski, Prof. Dr. Stephan Hollerbach, Dr. Stefan Hoffner, Dominik Stehle (von links).

Am 21. Oktober gelang in einem aufwändigen und sehr anspruchsvollen Prüfverfahren die Einrichtung eines zertifizierten Zentrums für Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse unter der Leitung des Chefarztes der Allgemeinchirurgie, PD. Dr. Jens Hartmann. Diese so genannten „Pankreaskarzinomzentren“ sind bundesweit nur vereinzelt zertifiziert und damit eine besondere Auszeichnung für das Allgemeine Krankenhaus Celle (AKH Celle) und ein weiteres positives Signal für die qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten mit Krebs der Verdauungsorgane in der Region Celle und über die Landkreisgrenzen hinaus. Parallel wurde das bereits seit 2012 anerkannte, erfolgreiche Darmkrebszentrum am AKH in Celle bestätigt.

 In Deutschland erkranken jährlich etwa 115.000 Menschen an einem Krebs der Verdauungsorgane – damit sind diese Organe im Vergleich relativ häufig von Krebserkrankungen betroffen. Für den Behandlungserfolg von Krebserkrankungen des Darms, der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), des Magens, der Leber und der Speiseröhre ist eine ideal aufeinander abgestimmte, interdisziplinäre Versorgung von zentraler Bedeutung. Durch das erfolgreiche Zertifizierungsverfahren im Oktober verfügt das AKH Celle erstmals über ein „Viszeral-Onkologisches Zentrum“ (Zentrum zur spezialisierten Behandlung insbesondere von Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs). Damit wurde von dem unabhängigen Institut der Deutschen Krebsgesellschaft, OnkoZert, die optimale Zusammenarbeit von spezialisierten Fachärzten im AKH Celle und niedergelassen Ärzten bei Patienten mit Krebserkrankungen der Verdauungsorgane bescheinigt: Die Krebsbehandlung verläuft nach den aktuellen Erkenntnissen des medizinischen Fortschrittes anhand eindeutig definierter Leitlinien und individuell auf den Patienten abgestimmt.

Prof. Dr. Stephan Hollerbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie: „Die Anforderungen durch OnkoZert sind außerordentlich hoch: Überprüft werden nicht nur die medizinischen und organisatorischen Abläufe bei Diagnostik und Behandlung von Krebs der Verdauungsorgane, sondern vor allem auch der Behandlungserfolge im Sinne von erfolgreich behandelten Patienten und niedrigen Komplikationsraten.“

Die Organkrebszentren werden – nach der Erstzertifizierung - jährlich durch Überwachungsaudits extern überprüft. Danach erfolgen in regelmäßigen Abschnitten die Rezertifizierungsverfahren. Die Übergabe des Zertifikates erfolgte zur Freude aller Mitwirkenden Anfang Dezember.