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PULSKONTROLLE: SO MESSEN SIE IHRE FITNESS.

Regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus. Dabei ist es wichtig, den Körper richtig zu belasten. Die Pulskontrolle ist ein guter Weg, die körperliche Belastung zu beobachten. Für die Pulskontrolle besonders geeignet sind Brustgurte in Verbindung mit einer Pulsuhr am Handgelenk. Auch die Handgriffe mancher Fitnessgeräte sind mit Pulssensoren ausgestattet.

Bildnachweis: Fotolia, julief514
Bildnachweis: Fotolia, julief514

So kontrollieren Sie Ihren Puls:

Ermitteln Sie zunächst die maximale Herzfrequenz:

  • Männer: Maximale Herzfrequenz = 220 minus Lebensalter
  • Frauen: Maximale Herzfrequenz = 226 minus Lebensalter

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, die den Puls beeinflussen, sollte der maximale Puls in einem Belastungs-EKG beim Arzt ermittelt werden. 

Für das Training gibt es verschiedene Herzfrequenzzonen, die sich nach Ihrem Trainingsniveau und Ihrem sportlichen Ziel richten:

  • Gesundheitszone für Anfänger: 50 bis 60 % der max. Herzfrequenz. In diesem Bereich erfolgt auch eine langsame Umstellung des Bewegungsapparates. 
  • Fettverbrennungszone: 60 bis 70 % der max. Herzfrequenz. Hier erfolgt eine verstärkte Verbrennung von Fett. Ein Training in diesem Bereich ist daher besonders zur Gewichtabnahme geeignet.
  • Aerobe Zone: 70 bis 80 % der max. Herzfrequenz. Dies ist der optimale Trainingsbereich nach ca. 6 Wochen Anlaufphase. Die Ausdauer wird hier bestmöglich trainiert. 
  • Anaerobe Zone für Fortgeschrittene: 80 bis 90 % der max. Herzfrequenz. Intervalltrainings in diesem Bereich erzielen einen verstärkten Kraft- und Muskelaufbau.

Autor: Prof. Dr. Wolfram Terres, Chefarzt Klinik für Kardiologie


PDF - Pulskontrolle beim Training

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