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RAUCHFREI. LUNGENKREBS VORBEUGEN.

Mit dem Rauchen aufzuhören fällt nicht leicht. Immerhin führt Nikotin zu körperlicher Abhängigkeit und die Gewöhnung an das „Genussmittel“ Tabak bewirkt ein Belohnungsgefühl – der stetig wiederkehrende Impuls „Erst mal eine rauchen!“ ist Ausdruck für psychische und emotionale Abhängigkeit.

Bildnachweis: Fotolia, BlueSkyImage
Bildnachweis: Fotolia, BlueSkyImage

Gönnen Sie sich ein rauchfreies Leben. Vier Schritte dahin:

  • Fassen Sie den Entschluss: „Ich will aufhören.“
  • Wählen Sie eine Methode, die Sie bei der Entwöhnung unterstützt: z. B. Nikotinersatz durch Pflaster oder Kaugummis, Nichtraucherseminare, Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen.  
  • Seien Sie konsequent: Gerade in der Anfangsphase ist es wichtig, an seinem Ziel festzuhalten – trotz Entzugserscheinungen. 
  • Bleiben Sie rauchfrei. 

Warum Rauchen Lungenkrebs verursachen kann

4.800 chemische Substanzen sind im Tabakrauch nachweisbar – mehr als 70 davon sind krebserregend. Und da die gefährlichen Stoffe im ausgeatmeten Tabakrauch teilweise noch höher konzentriert sind als im inhalierten Rauch des Rauchers, ist Passivrauchen genauso schädlich wie das aktive Rauchen. 

Jedes Jahr erkranken etwa 34.000 Männer und 16.000 Frauen an Lungenkrebs. Das müsste nicht sein. 85 % dieser Erkrankungen sind eine Folge des Rauchens. Auch für viele andere schwere Krankheiten ist das Rauchen ursächlich – nicht zuletzt für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Gefäß- und Lungenerkrankungen. 

Eine gesunde Lunge für Energie und Leben

Mit jedem Atemzug tanken wir Energie für die 60 Billionen Zellen, aus denen der menschliche Körper besteht. Sauerstoff ist eine wichtige Grundlage für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden – Raucher verqualmen ihre Gesundheit.

Autor: Dr. med. Peter Hannemann, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin

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