... und Weaning hat einen Namen

AKH Celle Weaning-Behandlung

Patienten mit Extubationsversagen und prolongierter mechanischer Beatmung machen etwa 6% aller Beatmeten aus, verbrauchen aber etwa 37% der Kosten für Intensivtherapie. Das Extubationsversagen ist mit einem 5-fachen Risiko für eine beatmungsassoziierte Pneumonie und einem 6- bis 12-fach erhöhten Mortalitätsrisiko assoziiert.

Das Thema "Weaning" hat mit der Entwicklung der Nicht-Invasiven Beatmungsmedizin eine neue Dynamik entwickelt, weil sich zeigte, dass bislang nicht entwöhnbare Patienten in speziellen Zentren durch Extubation und Umstellung auf eine nicht-invasive Maskenbeatmung von der invasiven Beatmung entwöhnbar sind. Inzwischen ist nachgewiesen, dass durch eine rasche Extubation mit Fortführung der Beatmung mit nicht-invasiven Techniken die Mortalität dieser Patienten deutlich zu vermindern ist. 

 

Bei Patienten mit Ateminsuffizienz kann sich der Weaning-Prozess langwierig und schwierig gestalten.
Häufig lässt sich der Patient mit herkömmlichen Methoden nicht vom Respirator entwöhnen.

Das AKH-Celle betreibt in der Klinik für Pneumologie ein Weaning-Zentrum und ist als einzige Klinik Deutschlands Vertragspartner der AOK Niedersachsen zur Integrierten Versorgung  von Weaning-Patienten.  

 

Seit 2011 ist die Versorgung von Weaning-Patienten aller Krankenkassen möglich.

Hier ein Link zur Klinik für Pneumologie


Im Jahr 2012 wurden hier 80 Patienten behandelt, die durchschnittliche Verweildauer betrug 24,47 Tage.

 

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Ansprechpartner

Chefarzt
Dr. med. Peter Hannemann
Telefon: 05141 72-1234
Telefax: 05141 72-1309
weaning(at)akh-celle.de

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