Abteilung für Strahlentherapie des AKH Celle
Die Strahlentherapie erfuhr in den letzten Jahren eine Entwicklung wie kaum eine andere medizinische Disziplin. Durch den Einsatz moderner Bestrahlungsgeräte (Linearbeschleuniger) wurde die Voraussetzung geschaffen, auch in der Tiefe des Körpers gelegene Tumoren zu bestrahlen. Dabei können Nachbarorgane und auch die Hautoberfläche weitgehend geschont werden. Unabdingbar hierfür waren die Fortschritte im Bereich der bildgebenden Verfahren mit der Computertomografie (CT) und Kernspintomografie (MRT), die eine exakte Darstellung von Tumor und Organsystemen ermöglichen. Daraus entwickelte sich die dreidimensionale computergestützte Bestrahlungsplanung, die eine hohe Zielgenauigkeit erlaubt und eine weitgehende Schonung von gesundem Körpergewebe ermöglicht. So konnte die erwünschte tumorzerstörende Wirkung der Strahlentherapie entscheidend verbessert und die unerwünschten Nebenwirkungen drastisch reduziert werden.
- Die Strahlentherapie erhöht die Heilungschance bei operierten Tumoren.
(Beispiele: Brustkrebs, Enddarmkrebs, Lungenkrebs) - Sie kann bösartige Erkrankungen durch alleinige Bestrahlung - oder auch in Kombination mit Chemotherapie - heilen oder über einen langen Zeitraum aufhalten. (Beispiele: Stimmbandkrebs, Hautkrebs, Prostatakrebs)
- Bei manchen Tumoren kann eine vorgeschaltete („präoperative“) Strahlentherapie eine schonendere, organerhaltende Operation ermöglichen, oder die Erkrankung überhaupt erst operabel machen.
(Beispiele: Enddarmkrebs, Weichgewebstumoren) - Sie kann tumorbedingte Beschwerden lindern.
(Beispiel: schmerzhafte Knochenmetastasen)
- Die Abteilung ist nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert






