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Mittwoch, 13. Juni 2012

Neuer Ärztlicher Leiter im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am AKH Celle

Neuer Leiter des SPZ: Dr. Joachim Riedel

Celle. Mit Wirkung vom 01.06.2012 ist Dr. Joachim Riedel neuer Ärztlicher Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Allgemeinen Krankenhaus Celle. Der bisherige Leiter, Herr Dr. Andreas Seidel, hat zum selben Termin eine Professur für Medizin (Kinder- und Jugendmedizin) an der Hochschule für Gesundheit in Bochum angenommen.

Dr. Riedel ist Kinder- und Jugendarzt mit dem Schwerpunkt Facharzt für Neuropädiatrie und damit spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen und Erkrankungen des Nervensystems. Zusätzlich besitzt er die spezielle Qualifikation der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie.

Der gebürtige Hannoveraner studierte bis 1995 Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und promovierte dort in der Neurologischen Klinik. Seine Weiterbildung zum Facharzt für Pädiatrie absolvierte er an den Universitäts-Kinderkliniken in Essen und Hamburg (UKE). Ab 2001 war er Oberarzt und stellvertretender Leiter der Neuropädiatrie am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg. Im Juni 2004 kam Dr. Riedel an das AKH Celle, zunächst als Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

„Von Anfang an war die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Seidel im SPZ und mit den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten hervorragend.“, betont Dr. Riedel, „Daher konnte ich viele Kinder und Jugendliche im Anschluss an einen stationären Aufenthalt im SPZ ambulant weiterbetreuen.“

Im August 2008 wechselte Dr. Riedel als stellvertretender Ärztlicher Leiter in das Sozialpädiatrische Zentrum. Dank der sehr guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik für Kinder und Jugendmedizin unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Martin Kirschstein ist jederzeit ein gemeinsame stationäre, sowie ambulante neuropädiatrische Versorgung der Kinder möglich. Für die Betroffenen ist diese Kontinuität besonders günstig, denn viele dieser Erkrankungen erfordern eine jahrelange ärztliche Behandlung und therapeutische Begleitung. Im SPZ übernimmt diese Therapie ein Team aus sieben speziell weitergebildeten Fachärztinnen und Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin, sechs Psychologinnen und Psychologen, sechs Therapeutinnen (Ergotherapie, Sprachtherapie, Krankengymnastik und Urotherapie) und drei medizinischen Fachangestellten.

Viele Kinder und Jugendliche werden im SPZ vorgestellt, um Entwicklungs- oder Verhaltensstörungen zu untersuchen, z.B. bei einer verzögerten Sprachentwicklung, Aufmerksamkeitsstörungen oder Verdacht auf Autismus. Im SPZ dürfen darüber hinaus alle Kinder behandelt werden, die durch andere (chronische) Erkrankungen  eine Behinderung haben oder davon bedroht sind. Das SPZ bietet seinen Patienten zahlreiche spezielle Behandlungsmethoden sowie verschiedene Therapiegruppen an. Um die besten Therapie- und Förderkonzepte für ein Kind zu entwickeln, arbeitet das SPZ in einem sehr engen Netzwerk mit den niedergelassen Ärzten, Therapeutinnen, Frühförderinnen, Schulen, Kindergärten und sonderpädagogischen Einrichtungen sowie mit den Jugend- und Gesundheitsämtern. „Den meisten unseren Patienten kann nur dann wirklich geholfen werden, wenn alle Spezialisten eng zusammenarbeiten. Dafür bietet das SPZ in Celle ideale Voraussetzungen“, so Dr. Riedel, „und ich freue mich sehr, unser sehr kompetentes und leistungsfähiges Team künftig zu leiten.“




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