Die Station K 2
Neugeborenen- und Kinderintensivstation
Stationsbeschreibung
Unsere Station hat 10 Betten, verteilt auf 5 Zweibettzimmer, 8 Betten sind für Früh- und Neugeborene und 2 Betten für Klein- und Schulkinder.
Jeder Patientenplatz ist mit einem Monitor ausgestattet.
Des weiteren befinden sich in jedem Zimmer ein Schreibtisch mit Computer, eine Wickeleinheit, eine Badewanne und mindestens eine Beatmungsmaschine.
Jeder Patient wird zusätzlich über Zentralmonitore im Dienstzimmer, Arztzimmer und im Büro des Stationsoberarztes überwacht. Somit ist eine professionelle, durchgängige Überwachung gewährleistet, die ein schnelles Handeln im Notfall möglich macht.
Wir zählen weiterhin zu den wenigen Kliniken in Deutschland, die Tür an Tür mit dem Kreißsaal verbunden sind. Dadurch sind wir in der Lage, in einem Notfall innerhalb weniger Sekunden beim Kind im Kreißsaal zu sein und es bestmöglich zu unterstützen. Zwischen dem Kreißsaal und unserer Station befindet sich ein Aufnahmeraum, welcher aufgeheizt ist, um Früh- und Neugeborene in einer warmen, sauberen und medizinisch voll ausgestatteten Umgebung adäquat versorgen zu können.
Der ärztliche und pflegerische Dienst arbeitet auf unserer Station in einem 3-Schicht-System bestehend aus Früh-, Spät- und Nachtdienst.
Level 1
Die Versorgung von Frühgeborenen hat auf unserer Station eine lange Tradition. Seit 1977 versorgen wir Früh- und Neugeborene und haben unser Fachgebiet 2007 auf Klein- und Schulkinder erweitert.
Ab dem 01.01.2006 gibt es für die Perinatalversorgung eine bundeseinheitliche Richtlinie, die wir schon lange zuvor erfüllt haben.
Wir dürfen und können Frühgeborene unter 1250g versorgen.
Dafür erfüllen wir folgende Voraussetzungen:
- min. 6 neonatologische Intensivplätze
- ärztlicher 24-Stunden-Schichtdienst auf der Station
- min. 1 Arzt mit neonatologischer Weiterbildung
- 40% des Pflegepersonals verfügen über eine abgeschlossene pädiatrische Intensivweiterbildung oder haben min. 5 Jahre Intensiverfahrung
Unsere Patienten
- Frühgeborene ab der 23. SSW
- Kranke bis schwerstkranke Neugeborene und Säuglinge mit beispielsweise:
Anpassungsstörungen
Amnioninfektionssyndrom
konnatalen Pneumonien
Mekoniumaspirationen
Krampfanfällen
angeborenen Fehlbildungen und Syndromen
Hirnblutungen
persistierendem Ductus arteriosus Botalli
nekrotisierender Enterokolitis
Z. n. Mekoniumileus
Z. n. Bauch-OPs und Anus praeter Anlage
- des weiteren begleiten wir Transporte von Früh- und Neugeborenen
- Kranke bis schwerstkranke Klein- und Schulkinder mit beispielsweise:
- Diabetischer Erstmanifestation
- Schädel-Hirn-Traumata
- Meningitis/Enzephalitis
- Asthma
- Bronchitis/Pneumonien
- postoperative Überwachungspatienten
- respiratorischen Krisen
- Überwachung bei Medikamentengaben
Konzept
In unserer alltäglichen Arbeit mit schwerstkranken Patienten steht die Bindung zwischen unseren Patienten und deren Eltern, sowie die professionelle Förderung der Genesung an erster Stelle. Wir arbeiten interdisziplinär mit Sozialarbeiter/innen, Casemanager/innen, Physiotherapeuten/innen, Erzieher/innen, Seelsorger/innen und Psychologen/innen.
Um vor allem die Bindung zwischen den Eltern und ihren Früh- und Neugeborenen zu fördern, binden wir die Eltern in die Versorgung ihrer Kinder schnellstmöglich mit ein, ermöglichen das Känguruhen und Kuscheln und beraten sie in Fragen rund um die Themen Stillen, Entlassung und Nachsorge.
Mitarbeiter/innen
Wir haben in unserem Bereich 25 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeitbeschäftigung.
Alle Mitarbeiter/innen sind examinierte Kinderkrankenschwestern und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen mit unterschiedlichen Fort- und Weiterbildungen, wie beispielsweise:
- Pädiatrische Fachkinderkrankenschwestern
- Teamleitung
- Still- und Laktationsberaterin IBCLC
- Mentorin
- Praxisanleiter/innen
- Casemanagerin
- Fixierungsexpertin
- Hygieneansprechpartnerin
Darüber hinaus unterstützt unsere Arbeit eine Stationsassistentin.
Besuchszeiten
Durch unser Konzept der Förderung der Eltern-Kind-Bindung haben wir für Eltern keine festgelegten Besuchszeiten. Wir bitten lediglich um Absprache mit der zuständigen Pflegekraft, wann die Eltern kommen möchten, um Versorgungs- und Känguruhzeiten abzustimmen.
Angehörige der Eltern dürfen nur in Begleitung eines Elternteils jeweils zu Zweit zum Kind. Für sie gilt eine Besuchszeit von 08:00 - 20:00 Uhr, wobei der Nachmittag zu bevorzugen ist.
Känguruh-Methode
Ein früher Kontakt zwischen Mutter, Vater und Kind ist äußerst förderlich für die weitere Genesung und emotionale Bindung. Es minimiert die Ängste sowohl der Eltern als auch der Kinder. Darüber hinaus ist es sogar wissenschaftlich belegt, dass Kinder, die regelmäßig känguruhen, viel stabiler von ihren Vitalparametern sind und schneller von der Beatmung entwöhnt werden können. Sobald der Zustand des kleinen Patienten es erlaubt, wird der Haut zu Haut Kontakt empfohlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Kind beatmet ist oder einen intravenösen Zugang o.ä. hat. Wir terminieren das Känguruhen mit den Eltern zusammen, um eine möglichst entspannende Situation zu schaffen und sich das Känguruhen auch über mehrere Stunden erstrecken kann.
Kontakt
ALLGEMEINES KRANKENHAUS CELLE
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
- Station K 2 -
Siemensplatz 4
29223 Celle
Tel.: 05141 72-2020
Fax: 05141 72-2029
Mail: station.K2(at)akh-celle.de
Teamleitung
Fr. Meyerholz
Telefon: 05141 72-2020
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