AKH Home Page

Zoom

  • a
  • A
  • A+

Zentrale Notaufnahme

Die interdisziplinäre zentrale Notfallaufnahme (ZNA) ist zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für alle Notfallpatienten und stellt eine permanente Aufnahmebereitschaft für alle externen Notfallpatienten (primär Stadt und Landkreis Celle) sicher. 

Als „Organisationsdrehscheibe“ zwischen dem ambulanten Bereich und der vollstationären Versorgung sorgt die ZNA für eine schnelle, medizinisch qualifizierte und zielgerichtete Erstversorgung.  

In der ZNA werden ambulante Notfallpatienten einer Erstuntersuchung unterzogen, um die Notwendigkeit und Art der weiteren medizinischen Versorgung festzustellen bzw. diese einzuleiten. Binnen kurzer Zeit nach dem Erstkontakt mit dem Patienten wird das individuelle Akut-Risiko und damit die Behandlungspriorität eingeschätzt. Entsprechend erfolgt die angemessene (risikoadaptierte) Notfallbehandlung. Befundabhängig wird eine notwendige stationäre Weiterbehandlung abteilungsbezogen veranlasst oder der Patient in den ambulanten Sektor mit Therapieempfehlung wieder entlassen. Die eine stationäre Behandlung begründenden gesetzlichen Vorgaben (SGB) sind dabei zu beachten. 

Die ZNA stellt für ambulant bleibende Patienten damit nur eine Erst- und Nothilfe dar, da das AKH formal an der Notfallversorgung ambulanter Patienten nicht beteiligt ist. Diese erfolgt durch den KV-ärztlichen Notdienst in der Notfallpraxis 77-er Straße in Celle, sowie den eingerichteten Fahrdiensten und Praxissprechstunden im Landkreis Celle.

Die Behandlung in der Zentralen Notaufnahme

Jeder Notfallpatient in der ZNA wird ärztlich gesehen, der Facharztstandard ist über die einzelnen Fachabteilungen mit entsprechenden Diensten sichergestellt. Die Behandlung in der ZNA erfolgt leitliniengerecht nach aktuellen Standards.  

Die ZNA erfüllt prinzipiell eine Screening- und Steuerungsfunktion für sämtliche externe Notfallpatienten. Von dieser Regelung ausgenommen sind konservativ zu versorgende pädiatrische Notfälle bis zum vollendeten 17. Lebensjahr, die in der pädiatrischen Notfallambulanz der Kinderklinik des AKH versorgt werden sowie geburtshilfliche und gynäkologische Notfälle, welche direkt in den Kreissaal gehen.

Patienten werden i.d.R. innerhalb von maximal 4 Stunden aus der ZNA in die zuständige Fachabteilung verlegt bzw. in die weitere ambulante Versorgung entlassen.

Leistungsspektrum

  • Manchester-Triage
  • Schockraum-Management nach ATLS
  • Behandlungsspektrum: Unfallchirurgie (mit D-Arzt-Verfahren)
  • Orthopädie 
  • Neurotraumatologie
  • Allgemeinchirurgie (mit Hintergrund: Thorax- und Gefäßchirurgie)
  • Innere Medizin (mit Hintergrund Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie)
  • Neurologie
  • Urologie

Die ZNA erfüllt die Anforderungen der Zertifizierung für

  • Überregionales Traumazentrum DGU 
  • Stroke Unit
  • Chest Pain Unit

Technische Ausstattung

  • Schockraum mit Nativ-Rö.-Anlage
  • 2 Beatmungsplätze mit Narkoseeinheit
  • 2 Mobile Beatmungsgeräte (Oxylog 3000)
  • Sonographie GE Healthcare Vivid S6 
  • Mobile C- Bogen-Einheit
  • Reanimationseinheit mit Defibrillator + Monitoring
  • 4 CPU-Überwachungsplätze mit Monitoring
  • POCT-Einheit (BGA u.a.)
  • 24h-Verfügbarkeit: Labor, Blutbank, Radiologie mit CT, MRT

Leistungszahlen

Die Zahlen in der Zentralen Notaufnahme stabilisieren sich langsam auf weiterhin hohem Niveau mit in 2011 insgesamt 38.564, in 2012 mit 38.751 und in 2013 mit 38.836 Patienten. Das sind durchschnittlich 106 Patienten / Tag.

Im Jahr 2013 verteilen sich die rd. 39.000 Patienten der ZNA auf die einzelnen Kliniken wie folgt:

Unfallchirurgie (incl. Orthopädie + Neurochirurgie)   15.957 (19%)

Innere Medizin   14.142 (61%)

- Gastroenterologie 7.053 

- Kardiologie 5.359 

- Pneumologie 1.552

- Geriatrie (ab Juli)   178

Neurologie     4.649 (63%)

Übrige ohne Tagesambulanzen     4.035

- Allgemein-/Thoraxchirurgie 1.794 (49%)

- Gynäkologie 1.191 (13%)

- Urologie   836 (38%)

- Gefäßchirurgie   214 (51%)

Die in Klammern bezifferten Prozente geben den jeweils durchschnittlich stationären Anteil für die einzelnen Kliniken wieder – insgesamt ergibt sich damit ein relativ hoher Anteil von rd. 58% ambulanter Patienten in der ZNA.

Dieser Trend sich im ersten Quartal 2014 durchaus fort:

Innere Medizin (3.419 Pat.), Neurologie (1.151 Pat.), 

Unfallchirurgie+ Orthopädie (3.718 Pat.), übrige Abtlg. (968 Pat.) – mithin trotz des fehlenden Winters bei rd. 103 Patienten / Tag.

Language

Search

Ansprechpartner Dr. med. Ewald Hüls

Ansprechpartner

Chefarzt

Dr. med. Ewald Hüls Tel.: 05141 72-2968 Fax: 05141 72-6570 oder 72-2969
Ansprechpartner Grit Michaelis

Ansprechpartner

Kooperative Teamleitung Funktionspersonal (Pflege)

Grit Michaelis Tel.: 05141 72-2950 Fax: 05141 72-2959