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Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Neurotraumatologie

Gemeinsam für Bewegung 

Der chirurgische Schwerpunkt der Abteilung für Orthopädie im AKH Celle liegt auf dem künstlichen Gelenksersatz, sowie der Wechsel-und Revisionschirurgie bei Lockerungen, septischen Geschehen oder periprothetischen Frakturen.

Leistungsspektrum

In unserer Abteilung wird ein besonderes Augenmerk auf minimal-invasive Verfahren in der Endoprothetik gelegt, um zugangsbedingte Schäden vor allem der Muskulatur zu minimieren. Dies gelingt besonders im Bereich der Hüfte, da hier ein ventraler Zugang präferiert wird. Dieser wurde in der Universitätsklinik für Orthopädie in Innsbruck von Prof. Mayr mitentwickelt und seit 2003 erfolgreich angewendet. Dabei wird ein Portal zwischen Muskulus tensor fascia latae und Muskulus Sartorius verwendet, welches nicht nur intermuskulär, sondern auch internerval ist. Durch die Vermeidung von Durchtrennungen oder Ablösungen der Muskeln, liegen sehr luxationsstabile Verhältnisse gleich postoperativ vor. Es ist darüber hinaus mit einem geringeren intraoperativen Blutverlust, geringeren postoperativen Schmerzen und auch mit einer schnelleren Rehabilitationsphase verbunden. 

Dies konnte in Technikbeschreibungen sowie randomisiert, prospektiven Studien auch wissenschaftlich bestätigt werden. In Ganganalysestudien, sowie Registerauswertungen konnte zudem ein langfristiger, positiver Effekt nachgewiesen werden.  

Seit mehr als zehn Jahren unterrichtet Prof. Mayr zusammen mit Prof. Nogler in Innsbruck in internationalen Kursen diesen Zugang zum Hüftgelenk. Es konnten so schon mehr als 1500 Chirurgen aus 45 Ländern in diesem Zugang unterwiesen werden.

Da die Abduktormuskulatur des Hüftgelenkes so wichtig zur Stabilisierung des Beckens ist, wird mittlerweile versucht, diese auch in Revisionseingriffen zu schonen. Deshalb werden im AKH Celle auch bei allen Pfannenwechseln und den meisten Schaftwechseln der direkt vordere Zugang erfolgreich verwendet.  

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfallchirurgie und der Expertise bei Beckenfrakturen, können in interdisziplinärer Weise auch schwerste Fälle innovativ und suffizient behandelt werden.

 

CT-Schnittbild einer periprothetischen Acetabulumfraktur

Postoperative Röntgenkontrolle nach Stabilisierung durch Platte und Wechsel der Pfanne.

Weiterbildung

Common trunk

Prof. Dr. Culemann besitzt gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie (PD Dr. Hartmann) und dem Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie (Dr. Brune) die Weiterbildungsermächtigung für den Common Trunk Chirurgie (24 Monate). 

Facharztweiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie

Prof. Dr. Culemann ist gemeinsam mit Prof. Mayr von der Ärztekammer Niedersachsen für die komplette Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (6 Jahre) ermächtigt worden

Prof. Dr. Culemann ist ebenso für die Weiterbildung in der Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“ ermächtigt worden (3 Jahre). 

Weiterbildungsermächtigungen

Fortbildung

Regemäßig mittwochs findet eine orthopädisch-unfallchirurgische Fortbildung in der Zeit von 15:45 – 16:30 Uhr statt. Mitarbeiter der Klinik stellen in diesem Rahmen nach festgelegtem Curriculum neueste Literaturerkenntnisse, aktuelle operative Verfahren oder neue und veränderte Nachbehandlungen nach operativen Therapien der Klinik vor. Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Niedersachen als Fortbildungsveranstaltung zugelassen und mit 1 Punkt akkreditiert.

Forschung und Lehre

Da es gute Kontakte zur Universitätsklinik für Orthopädie Innsbruck, sowie deren Abteilung für Experimentelle Orthopädie bestehen, werden im Rahmen von Kooperationen Forschungsprojekte durchgeführt. 

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Ansprechpartner Prof. Dr. med. Eckart Mayr

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Chefarzt

Prof. Dr. med. Eckart Mayr Tel.: 05141 72-1101 Fax: 05141 72-1109
Ansprechpartner Rendi Aclan

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Sekretariat

Rendi Aclan Tel.: 05141 72-7383 Fax: 05141 72-1109