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Zentrale Notaufnahme

Die interdisziplinäre zentrale Notfallaufnahme (ZNA) ist zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für alle Notfallpatienten und stellt eine permanente Aufnahmebereitschaft für alle externen Notfallpatienten (primär Stadt und Landkreis Celle) sicher. 

Als „Organisationsdrehscheibe“ zwischen dem ambulanten Bereich und der vollstationären Versorgung sorgt die ZNA für eine schnelle, medizinisch qualifizierte und zielgerichtete Erstversorgung.  

In der ZNA werden ambulante Notfallpatienten einer Erstuntersuchung unterzogen, um die Notwendigkeit und Art der weiteren medizinischen Versorgung festzustellen bzw. diese einzuleiten. Binnen kurzer Zeit nach dem Erstkontakt mit dem Patienten wird das individuelle Akut-Risiko und damit die Behandlungspriorität eingeschätzt. Entsprechend erfolgt die angemessene (risikoadaptierte) Notfallbehandlung. Befundabhängig wird eine notwendige stationäre Weiterbehandlung abteilungsbezogen veranlasst oder der Patient in den ambulanten Sektor mit Therapieempfehlung wieder entlassen. Die eine stationäre Behandlung begründenden gesetzlichen Vorgaben (SGB) sind dabei zu beachten. 

Die ZNA stellt für ambulant bleibende Patienten damit nur eine Erst- und Nothilfe dar, da das AKH formal an der Notfallversorgung ambulanter Patienten nicht beteiligt ist. Diese erfolgt durch den KV-ärztlichen Notdienst in der Bereitschaftsdienstpraxis in Celle, sowie den eingerichteten Fahrdiensten und Praxissprechstunden im Landkreis Celle.

Die Behandlung in der Zentralen Notaufnahme

Jeder Notfallpatient in der ZNA wird ärztlich gesehen, der Facharztstandard ist über die einzelnen Fachabteilungen mit entsprechenden Diensten sichergestellt. Die Behandlung in der ZNA erfolgt leitliniengerecht nach aktuellen Standards.  

Die ZNA erfüllt prinzipiell eine Screening- und Steuerungsfunktion für sämtliche externe Notfallpatienten. Von dieser Regelung ausgenommen sind konservativ zu versorgende pädiatrische Notfälle bis zum vollendeten 17. Lebensjahr, die in der pädiatrischen Notfallambulanz der Kinderklinik des AKH versorgt werden sowie geburtshilfliche und gynäkologische Notfälle, welche direkt in den Kreissaal gehen.

Patienten werden i.d.R. innerhalb von maximal 4 Stunden aus der ZNA in die zuständige Fachabteilung verlegt bzw. in die weitere ambulante Versorgung entlassen.

Leistungsspektrum

  • Manchester-Triage
  • Schockraum-Management nach ATLS
  • Behandlungsspektrum: Unfallchirurgie (mit D-Arzt-Verfahren)
  • Orthopädie 
  • Neurotraumatologie
  • Allgemeinchirurgie (mit Hintergrund: Thorax- und Gefäßchirurgie)
  • Innere Medizin (mit Hintergrund Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie)
  • Neurologie
  • Urologie

Die ZNA erfüllt die Anforderungen der Zertifizierung für

  • Überregionales Traumazentrum DGU 
  • Stroke Unit
  • Chest Pain Unit

Technische Ausstattung

  • Schockraum mit Nativ-Rö.-Anlage
  • 2 Beatmungsplätze mit Narkoseeinheit
  • 2 Mobile Beatmungsgeräte (Oxylog 3000)
  • Sonographie GE Healthcare Vivid S6 
  • Mobile C- Bogen-Einheit
  • Reanimationseinheit mit Defibrillator + Monitoring
  • 4 CPU-Überwachungsplätze mit Monitoring
  • POCT-Einheit (BGA u.a.)
  • 24h-Verfügbarkeit: Labor, Blutbank, Radiologie mit CT, MRT

Leistungszahlen

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Ansprechpartner Dr. med. Ewald Hüls

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